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Thomas Keller

Thomas Keller
Musikalische Biografie Thomas Keller(geboren 27.4.53)
Ende der 70er-Jahre:Ich lerne bei Hans Jenni,einem  Emmentaler Volksmusikanten, „mein“ Instrument,die Halszither,kennen.
1978/79:Susanne und ich spielen mit Märku Hafner und Marc Rudin zusammen in der „Husmusig Jeremias vo Bärn“ auf der Strasse, in Beizen, an Folkfestivals im In- und Ausland.
Ich höre von Marc Rudin erstmals das Häxeschyt.
Nach einer Zeit des gemeinsamen Musizierens mit dem Liedermacher Urs Hostettler wenden Susanne und ich uns wieder der instrumentalen Volksmusik zu.
Es kommen unsere „Wanderlehrjahre“ in verschiedenen Regionen der Schweiz.Wir besuchen mit Helen Prisi Ländlergeiger,Zitherspielerinnen und Örgeler.
Im Zusammenspiel mit diesen MusikantInnen haben wir eine Volksmusik kennengelernt,die auch in unserer Zeit nichts von ihrer Aktualität verloren hat und die uns  tief berührt.
1984 entsteht die „Berner Tanzmusik“.Wir integrieren neue Einflüsse in unser Repertoire:
Tango,Fox...aber auch von uns selbst komponierte Stücke,entstanden aus den Möglichkeiten unserer Instrumente und aus all den musikalischen Einflüssen,denen wir ausgesetzt sind.
Dann „Macao“-das erste gemeinsame Projekt mit Christine Lauterburg, deren Interpretation vokaler Volksmusik uns neue Impulse vermittelt. 
Ein grosses Erlebnis ist für uns die Teilnahme an der Weltausstellung in Sevilla 1992 mit der Musikethnologin Dr Brigitte Bachmann-Geiser,der wir viele wertvolle Hinweise zur Schweizer
Volksmusik verdanken.
1995 gründen wir mit dem vielseitigen Schwyzerörgeler/Langnauerlispieler Werner Aeschbacher und dem Multiinstrumentalisten Res Margot die Gruppe „Berner Volksmusik“.
Im Jahre 1999 arbeiten wir erstmals mit der Tanzkompanie „d`Schwyz tanzt“ zusammen.Die Choreo-
grafin und Regisseurin Sjoukje Benedictus verbindet in ihren Produktionen Tradition und Moderne.
Seither haben wir „d`Schwyz tanzt“ bei verschiedenen Tanzprojekten begleitet:2001/2002 „Chilbi“, 2003/2004 „Wandervögel“,2006 „putzt und gstrählt“ und 2008/2009 „salz-sel-salina“.

...und schliesslich in den letzten drei Jahren erneut Aufbruchstimmung-dank MusikerInnen, mit
denen ich traditionelle und eigene Stücke neu gestalten kann:
Mit Lorenz Mühlemann vom „Schweizer-Zither-Kultur-Zentrum“ spiele ich im Duo „Hanottere“
konzertante Musik auf verschiedenen Zithern, Hackbrett und Gitarre. In der Kleinformation kommen die Klangfarben der verschiedenen Saiteninstrumente voll zur Geltung.
Im Zusammenspiel mit Dide Marfurt habe ich viele neue Impulse erfahren. Durch neue rhythmische
und harmonische Gestaltung werden traditionelle Motive zu aktueller Kultur. Durch Arrangements, die über eine repetitive Strukturierung hinausführen, entstehen Klangfolgen, die Geschichten erzählen.
Auch unserer Tochter Iris habe ich vielfältige musikalische Anregungen zu verdanken-von ihren selbst komponierten Songs,die sich im Spannungsfeld zwischen Folkmetal und Volksmusik bewegen,und von ihrer eigenständigen Interpretation traditioneller Lieder.




















tabea hüberli